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Wissenschaftlicher Name
Hyperolius argus (Peters, 1854)
Deutscher Name
Augenfleckriedfrosch
Verbreitungsgebiet
Ost- bis Süd-Afrika
Klima
Temperatur
Tagsüber 22-26°C
Nachts 20-22°C
Luftfeuchte
Tagsüber 60-80%
Nachts ca 100%
Beschreibung
Weibliche Hyperolius argus werden cirka 4cm gross und tragen meist kleine, rundovale weisse Flecken auf einer ockerbraunroten Grundfärbung und sind durch diese von den laubgrünen bis leicht braunen und nur cirka 3,5cm grossen Männchen recht gut zu unterscheiden.
Besonderheiten/ mind. Terrigrösse
Der nachtaktive Augenfleckriedfrosch benötigt zur möglichst erfolgreichen Haltung und hoffentlich auch Zucht ( die allermeisten angebotenen Tiere sind nach wie vor Wildfänge; Hyperolius ssp untersteht keinem Artenschutz ) ein Hochterrarium mit hoher Luftfeuchtigkeit, welches mit zB mit verschiedenen für feucht-warme Terrarien geeigneten Pflanzen bewachsenen Korkplatten an den Seitenwänden, einigen vertikal und diagonal verlaufenden Bambusstäben sowie einem grossen Wasserteil ( bei diesem muss stets für gute Ausstiegsmöglichkeiten wie zB aus dem Wasser ragende Äste oder darin wachsende Pflanzen gesorgt sein ) eingerichtet sein kann. Ideale Masse LxBxH für cirka 4 Tiere sind zB 50x30x50 - 60; die Haltung funktioniert aber auch bestens in schmaleren Becken wie zB kleinen Paludarien, Wandterrarien etc
Beleuchtet wird einerseits mit Spots als auch mit FL-Röhren; UV- ist nicht zwingend notwendig.
Wichtig ( vorallem für Jungtiere ) ist jedoch ein stets trockener Bodengrund; Staunässe ist dringend zu vermeiden.
Gefressen werden alle gängigen kleinen Futterinsekten, welche mit den üblichen Zusatzstoffen eingestäubt vorzugsweise am Abend verfüttert werden.
Zur Zucht ist ein Einhalten einer Trockenzeit zu empfehlen; mit dem Einsetzen der simulierten Regenzeit beginnt auch die Fortpflanzung von Hyperolius argus.
Besonderheiten für alle Hyperolius
Hyperolius ssp kann die in seinem Habitat teils extremen Temperaturen als auch die sehr starke Sonneneinstrahlung nur deshalb überstehen, als dass die Tiere in der Lage sind, ihre Hautstruktur beim "sonnebaden" völlig zu verändern; ihre Haut wird pergamentartig trocken und kann so nahezu keine Feuchtigkeit mehr verlieren. In der Nacht, während des "Wassertankens", färben sich die Tiere dunkel, teilweise fast Schwarz und zeigen eigentlich erst Nachts ihre kontrastreiche Färbung.
Überwinterung
Entfällt; allenfalls ( zur Zucht sinnvoll ) Trockenzeit einhalten.
Foto
Bild 1 zeigt 0,1 Hyperolius argus , Bild 2 zeigt 1,0. ( Die Zeichnung kann jeweils varieren; meist jedoch in etwa diesen Farbtönen )
Carnelothien hat diese Bilder angehängt:
__________________ Grüessli Es
Moderatorin bei Riesenschlangen, Terrarienbau, Kleinanzeigen

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