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tschippu tschippu ist männlich
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Achtung Tiere Einführen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

3003 Bern, 30.06.2000


An die Importeure von Zoo- und Wildtieren
BVET - CITES Fauna


Bewilligungsverfahren bei der Ein- und Ausfuhr
von Tieren

I. Einfuhrbewilligungspflicht

1. Allgemeiner Geltungsbereich
Für folgende Tiergruppen besteht seitens des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) eine Einfuhrbewilligungspflicht:
a. alle Säugetiere, ausgenommen
- Meerschweinchen
- Goldhamster
- Ratten für Labor- und Futterzwecke
- Mäuse für Labor- und Futterzwecke
b. alle Vögel, ausgenommen Kanarienvögel
c. alle Reptilien
d. alle Amphibien
e. die in den Anhängen I/II/III des Übereinkommens aufgeführten Arten von Fischen und Wirbellosen sowie für Honigbienen, Nutz- und Speisefische und zu Genusszwecken bestimmte Krusten- und Weichtiere.

2. Bewilligungspflicht aufgrund der Tierseuchengesetzgebung
Für folgende Tiergruppen ist aufgrund des Tierseuchengesetzes eine Einfuhrbewilligung erforderlich:

a. Affen und Halbaffen (Primates) Einfuhrverbot, Ausnahmebewilligungen werden nur an zoologische Gärten, wissenschaftliche Institute und an Artisten mit dressierten Affen erteilt.
b. Fledermäuse und Flughunde (Chiroptera)
c. Hasenartige (Lagomorpha)
d. Landraubtiere (Carnivora) ausgenommen Haushunde und Hauskatzen,
für welche lediglich ein gültiges
Tollwutimpfzeugnis erforderlich ist.
e. Unpaarzeher (Perissodactyla)
f. Paarzeher (Artiodactyla)
g. Schwimmvögel (Anseriformes) Schwäne, Gänse, Enten
g.bis Straussenvögel (Ratitae)
h. Hühnervögel (Galliformes) Wachteln, Hühner, Fasanen, Rauhfuss-,
Trut- und Perlhühner
i. Taubenvögel (Columbiformes)
k. Papageien und Sittiche (Psittaciformes)
l. Frösche (Ranidae), Weichtiere (Mollusca) und Stachelhäuter (Echinoderma), zu Speisezwecken
m. Fische (Pisces), Rundmäuler (Cyclostomata) und
Krebstiere (Crustacea) ausgenommen Aquarienfische und krebse, sofern sie nicht in Anhang 3 der Verordnung zum Bundesgesetz über die
Fischerei (Arten, deren Anwesenheit als unerwünschte Veränderung der Fauna gilt) aufgeführt sind.
n. Honigbienen (Apis mellifica)

Einfuhrgesuche für Tiere der obgenannten Gruppen sind vom Importeur schriftlich, in der Regel für jede einzelne Sendung, dem für den Ort der Quarantäne zuständigen Kantonstierarzt mit folgenden Angaben zu unterbreiten:
a. Adresse des Gesuchstellers
b. Anzahl und genaue Artbezeichnung der einzuführenden Tiere
c. Adresse des Absenders
d. schweizerisches Eingangszollamt
e. Quarantäneort
f. voraussichtliches Einfuhrdatum.

Die Einfuhrbewilligung wird im Einvernehmen mit dem Kantonstierarzt vom BVET erteilt, sofern der Gesuchsteller über geeignete Quarantäneeinrichtungen verfügt, die Seuchenlage im Ursprungsland
nachweislich günstig ist und, soweit vorgeschrieben, eine Tierhaltungs- oder Tierhandelsbewilligung nach Tierschutzgesetz vorliegt. Mit der Erteilung der Bewilligung werden die Einfuhrbedingungen sowie Name
und Adresse des Kontrolltierarztes mitgeteilt, welcher für alle tierärztlichen Belange während der Quarantäne zuständig ist.
Die bewilligte Tierzahl richtet sich nach den Unterbringungs- und Überwachungsmöglichkeiten während der Quarantäne.
Sofern eine Tierart zusätzlichen Auflagen seitens des Artenschutzes unterliegt, werden diese auf demselben Bewilligungsformular mitgeteilt.
Bewilligungen können aus seuchenpolizeilichen Überlegungen jederzeit widerrufen werden.

3. Bewilligungspflicht aufgrund der Artenschutzgesetzgebung
Gesuche für alle Tiere, die nicht zu den unter Ziffer 2 aufgeführten Gruppen gehören, sind direkt an das
Bundesamt für Veterinärwesen, Schwarzenburgstr. 161, 3003 Bern (schriftlich oder per Fax ++41(0)31 323 85 22 oder per E-Mail: BEW@bvet.admin.ch) zu richten; sie haben alle Angaben zu enthalten, die unter Ziffer 2 verlangt werden, wobei an die Stelle des Quarantäneortes sinngemäss der Ort tritt, wo die Tiere gehalten werden sollen.

a. Tiere des Anhangs I
Tiere, die auf Anhang I des Übereinkommens aufgeführt sind, sind grundsätzlich zur Einfuhr verboten.
Das BEVT kann Einfuhrbewilligungen zu Zucht- oder Forschungszwecken erteilen, sofern die
wissenschaftlichen Behörden der Schweiz und Liechtensteins dem Gesuch zustimmen. Wurden die Tiere nachweislich in Gefangenschaft gezüchtet, unterliegen sie denselben Bestimmungen
wie Tiere des Anhangs II.
Die vom BVET erteilten Einfuhrbewilligungen sind nur in Verbindung mit einem von der zuständigen
Naturschutzbehörde des Ursprungs- bzw. Herkunftslandes ausgestellten Ausfuhrzeugnis (Ausfuhrbewilligung oder Wiederausfuhrbescheinigung) gültig.

b. Tiere des Anhangs II
Einfuhrbewilligungen für Tiere des Anhangs II werden ohne Rücksicht auf den vorgesehenen Verwendungszweck erteilt, sofern der vorgesehene Empfänger über geeignete Einrichtungen zur Unterbringung und Pflege und, soweit vorgeschrieben, über eine Tierhaltungs- oder Tierhandelsbewilligung nach Tierschutzgesetz verfügt.
Die Einfuhrbewilligungen des BVET sind nur in Verbindung mit einem Ausfuhrzeugnis des Ursprungsbzw. Herkunftslandes gültig.

c. Tiere des Anhangs III
Für Tiere des Anhangs III gelten dann dieselben Vorschriften wie für jene des Anhangs II, wenn sie aus einem Land stammen, welches die entsprechende Art auf den Anhang III gesetzt hat. Andernfalls ist anstelle der Ausfuhrbewilligung auch ein Ursprungszeugnis ausreichend.
Die Ausfuhrdokumente sind bei der Einfuhr dem Grenztierarzt im Original abzugeben.

4. Bewilligungspflicht aufgrund der Bundesgesetzgebung über Jagd und Vogelschutz sowie Natur- und Heimatschutz
Gesuche für die Einfuhr geschützter einheimischer Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien sind ebenfalls an das Bundesamt für Veterinärwesen zu richten.

5. Frösche, Fische, Krusten- und Weichtiere zu Genusszwecken
Für lebende Frösche, Fische, Rundmäuler, Krebse, Schnecken, Muscheln, Seeigel und Tintenfische, die
zu Genusszwecken eingeführt werden, gelten die einschlägigen Artikel der Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV).

6. Insekten, Milben, Würmer
Wir machen auf die Bewilligungspflicht für Insekten, Milben und Würmer durch die Sektion Pflanzenschutz des Bundesamtes für Landwirtschaft aufmerksam.

7. Vogelspinnen, Skorpione
Sendungen von Vogelspinnen und/oder Skorpionen müssen bei der Einfuhr grundsätzlich durch den Grenztierarzt kontrolliert werden. Für Arten, die nicht auf Anhang II aufgeführt sind, ist allerdings keine
Einfuhrbewilligung des BVET und auch kein Ausfuhrzeugnis des Ursprungs- bzw. Herkunftslandes erforderlich.

8. Andere Tiere
Bewilligungen für andere Tiere werden normalerweise ohne weiteres erteilt (Art. 5 Bst. e der Artenschutzverordnung). Tierschutzbestimmungen bleiben vorbehalten.

9. Generelle Bewilligungen
Personen und Firmen, die vom BVET als gewerbsmässige Importeure anerkannt sind, erhalten zahlenmässig unbefristete Bewilligungen zur Einfuhr bestimmter Tierarten für die Dauer von zwei Jahren.

II. Ausfuhrbewilligungspflicht
Wer geschützte Tierarten ausführen will, benötigt hiezu ein Ausfuhrzeugnis (Ausfuhrbewilligung oder Wiederausfuhrbescheinigung) des BVET. Die notwendigen Formulare sind telefonisch oder schriftlich
beim Bundesamt für Veterinärwesen anzufordern.
Das BVET erteilt das Zeugnis, nachdem es sich vergewissert hat, dass die Tiere nicht in Verletzung des Übereinkommens erworben worden sind.Ohne schweizerisches Ausfuhrzeugnis werden geschützte Tiere in anderen Staaten, die das Übereinkommen ratifiziert haben, nicht zur Einfuhr zugelassen.

Quelle: Bundesamt für Veterinärwesen, 3000 Bern

__________________
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Spezialgebiet Agamen, Skinke und Insekten
13.09.2006 15:05 tschippu ist offline E-Mail an tschippu senden Homepage von tschippu Beiträge von tschippu suchen Nehmen Sie tschippu in Ihre Freundesliste auf
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Neuregelung der artenschutzrechtlichen Kontrollen ab dem 1.4.2007

Mit der Reduktion der grenztierärztlichen Kontrollen im Warenverkehr mit der EU müssen die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des Artschutzes neu festgelegt werden. Generell werden die Kontrollen der Zollabfertigung nachgelagert. Konkret bedeutet dies, dass der Importeur Exemplare, die nur der Artenschutzverordnung unterliegen, über sämtliche Zollstellen mit Handelswarenverkehr während deren Öffnungszeiten einführen kann und anschliessend innert 2 Arbeitstagen der CITES Kontrollstelle seiner Wahl präsentieren muss.

Die sieben Artenschutzkontrollstellen sind über die ganze Schweiz verteilt: Genf (Flughafen), Le Locle, Bern-Mittelland, Basel, Zürich (Flughafen), St. Margrethen, Chiasso. Die jeweiligen Öffnungszeiten und
Adressen der Kontrollstellen werden auf der Website des BVET unter „Handel Wildtiere und Wildpflanzen / CITES publiziert“. An den Flughäfen Zürich, Genf und Basel ändert sich vorderhand nichts: Die Artenschutzkontrollen werden weiterhin vom grenztierärztlichen Dienst
durchgeführt.

Die Kontrollen bezüglich Pflanzenarten, welche CITES unterstellt sind, bleiben unverändert. Eine Revision der Artenschutzverordnung ist in Vorbereitung.

Im Folgenden wird auf die wichtigsten Änderungen je nach Importeurgruppe hingewiesen.

Importeure mit Einzelbewilligungen (Firmen und Private)

Der Importeur erhält vom BVET mit der Einfuhrbewilligung ein Zusatzformular, das von ihm auszufüllen ist. Unter anderem vermerkt der Importeur auf diesem Formular, bei welcher Artenschutzkontrollstelle er die Exemplare zur Kontrolle vorweisen will. Bei der Zollanmeldung ist das Zusatzformular vorzuweisen und abstempeln zu lassen. Die Originale der Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes und der Einfuhrbewilligung bleiben beim Importeur.
Die Zollstelle übermittelt das Zusatzformular der Artenschutzkontrollstelle. Innert 2 Arbeitstagen kann der Importeur die Exemplare mit den Originaldokumenten der Kontrollstelle vorweisen und abfertigen lassen. Werden die Exemplare nicht innert dieser Frist kontrolliert, leitet das BVET ein Verfahren gegen den Importeur ein.

Importeure mit Anerkennung als gewerbsmässiger Importeur für CITES Waren

Der Importeur gibt auf dem entsprechenden Antrag dem BVET die Artenschutzkontrollstelle an und verpflichtet sich, CITES-pflichtige Waren dort kontrollieren zu lassen. Bei der Zollabfertigung ist der Zollstelle eine Kopie der Anerkennung des BVET sowie die CITES Ausfuhrgenehmigungen des Herkunftslandes für die entsprechenden Exemplare zu präsentieren. Die Zollstelle stempelt diese Dokumente und übermittelt sie an die Artenschutzkontrollstelle. Innert 2 Arbeitstagen kann der Importeur oder Spediteur die Exemplare der Kontrollstelle mit den Originalen der CITES Dokumente vorlegen und abfertigen lassen. Werden die Exemplare nicht innert dieser Frist kontrolliert, leitet das BVET ein Verfahren gegen den Importeur ein. Für die Anpassung der
bestehenden Anerkennungen werden die betroffenen Importeure in den kommenden Wochen vom BVET kontaktiert.

Importeure mit Anerkennung als gewerbsmässiger Importeur für CITES Waren und Status als zugelassener Empfänger (ZE) nach Zollrecht

Solche ZE müssen einen Zusatzvertrag mit dem BVET abschliessen. In diesem Zusatzvertrag wird der Ablauf der Kontrollen definiert. Die Waren dürfen im Transit und ohne CITES-Kontrollen ans Domizil des Importeurs gebracht werden. Der Importeur darf jedoch erst über die
entsprechenden Sendungen verfügen, wenn die CITES Dokumente durch die zuständige Artenschutzkontrollstelle abgestempelt worden sind. Die Kontrollstelle kann stichprobenmässig eine physische Kontrolle der Waren und eine Kontrolle der Übereinstimmung mit den vorgelegten
Dokumenten vornehmen. Wiederholte Verstösse gegen die vertraglichen Verpflichtungen führen zum Verlust der Anerkennung und können zudem eine Strafverfolgung durch das BVET zur Folge
haben.

Kontrollen nach diesem Schema sind nur für CITES-Waren möglich, deren Handel aus Sicht des BVET unproblematisch und leicht zu kontrollieren ist. Importeure, die noch über keinen Zusatzvertrag bezüglich CITES Waren verfügen, können einen solchen beim BVET beantragen.

Link zum Import-Formular
25.05.2007 08:21 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
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Schlangen / Warane / Eidechsen / Leguane / Chamäleone Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Einfuhrbedingungen

Für die Einfuhr dieser Tiere ist eine Bewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) erforderlich.
Dem BVET muss ein vollständig ausgefülltes Einfuhrgesuch zugestellt werden Link zum Formular

Artenschutzrechtliche Bedingungen

Viele Reptilienarten sind in den CITES-Anhängen aufgelistet. In solchen Fällen muss bei der Einfuhr zusätzlich zur Einfuhrbewilligung auch das Original eines gültigen, von der zuständigen Artenschutzbehörde (CITES Vollzugsbehörde) ausgestelltes Artenschutzdokument (CITES Ausfuhrbewilligung oder Wiederausfuhrbescheinigung) des Herkunfts-/Ursprungslandes vorgelegt werden.

Haltebewilligung

Etliche Reptilien benötigen eine Haltebewilligung. Die Haltebewilligung muss vom Halter beim kantonalen Veterinäramt beantragt werden.

Seuchenpolizeiliche Bedingungen/Gesundheitszeugnis

Es sind keine Gesundheitszeugnisse notwendig.

Artenschutzrechtliche Kontrolle

Die Einfuhr kann über sämtliche Zollstellen mit Handelswarenverkehr während deren Öffnungszeiten erfolgen.

Folgende Dokumente sind an der Zollstelle im ORIGINAL vorzuweisen:

- Einfuhrbewilligung des BVET
- Zusatzformular betreffend Artenschutzkontrollstelle
- Gegebenenfalls Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes

Die Tiere müssen anschließend innert 2 Arbeitstagen bei der gewählten CITES-Kontrollstelle präsentiert werden. Der durch ihn ausgestellte Beleg der legalen Einfuhr ist unbedingt aufzubewahren.

Hier noch der Link zur Liste der geschützten Tiere bezüglich der obengenannten Tiere.
25.05.2007 08:24 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
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Amphibien Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Einfuhrbedingungen

Für die Einfuhr von sämtlichen Amphibien ist eine Bewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) erforderlich.
Dem BVET muss ein vollständig ausgefülltes Einfuhrgesuch zugestellt werden Link zum Formular

Artenschutzrechtliche Bedingungen

Diverse Frösche (z.B. Dendrobatidae spp. und Mantella spp.) und der Axolotl (Ambystoma mexicanum) sind in den Anhängen von CITES aufgeführt. Zusätzlich zur Einfuhrbewilligung muss daher bei der Einfuhr auch das Original eines gültigen, von der zuständigen Artenschutzbehörde (CITES Vollzugsbehörde) ausgestelltes Artenschutzdokument (CITES Ausfuhrbewilligung oder Wiederausfuhrbescheinigung) des Herkunfts-/Ursprungslandes vorgelegt werden.

Haltebewilligung

Für den Riesensalamander und den Goliathfrosch (siehe rechts "Gesetzgebung") muss vom Halter eine Haltebewilligung beim kantonalen Veterinäramt beantragt werden.

Seuchenpolizeiliche Bedingungen/Gesundheitszeugnis

Für Amphibien sind keine Gesundheitszeugnisse notwendig.

Artenschutzrechtliche Kontrolle

Die Einfuhr kann über sämtliche Zollstellen mit Handelswarenverkehr während deren Öffnungszeiten erfolgen.

Folgende Dokumente sind an der Zollstelle im ORIGINAL vorzuweisen:

- Einfuhrbewilligung des BVET
- Zusatzformular betreffend Artenschutzkontrollstelle
- Gegebenenfalls Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes

Die Tiere müssen anschließend innert 2 Arbeitstagen bei der gewählten CITES-Kontrollstelle präsentiert werden. Der durch ihn ausgestellte Beleg der legalen Einfuhr ist unbedingt aufzubewahren.
25.05.2007 08:30 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
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Skorpione / Vogelspinnen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Einfuhrbedingungen

Mit Ausnahme von einigen wenigen geschützten Arten (siehe unten) ist für diese Tierarten keine Einfuhrbewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) erforderlich.

Artenschutzrechtliche Kontrolle

Für ungeschützte Arten ist keine Kontrolle vorgeschrieben.

Geschützte Arten:

Skorpione geschützt

Pandinus imperator Kaiserskorpion CITES Anhang II
Pandinus dictator Riesenskorpion CITES Anhang II
Pandinus gambiensis Riesenskorpion CITES Anhang II

Vogelspinnen geschützt

Aphonopelma albiceps CITES Anhang II
Aphonopelma pallidum CITES Anhang II
Brachypelma spp. CITES Anhang II
Brachypelma klaasi CITES Anhang II

Für diese geschützten Arten ist eine vom BVET ausgestellte Einfuhrbewilligung erforderlich. Dem BVET muss ein vollständig ausgefülltes Einfuhrgesuch zugestellt werden Link zum Formular
.

Artenschutzrechtliche Bedingungen

Bei der Einfuhr muss ferner das gültige Original-CITES-Zertifikat (CITES Ausfuhrbewilligung resp. Wiederausfuhrbescheinigung) vorgelegt werden. Dieses wird von der zuständigen Behörde (CITES-Vollzugsbehörde) des Herkunfts-/Ursprungslandes ausgestellt.

Artenschutzrechtliche Kontrolle

Die Einfuhr kann über sämtliche Zollstellen mit Handelswarenverkehr während deren Öffnungszeiten erfolgen.

Folgende Dokumente sind an der Zollstelle im ORIGINAL vorzuweisen:

- Einfuhrbewilligung des BVET
- Zusatzformular betreffend Artenschutzkontrollstelle
- Gegebenenfalls Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes

Die Tiere müssen anschließend innert 2 Arbeitstagen bei der gewählten CITES-Kontrollstelle präsentiert werden. Der durch ihn ausgestellte Beleg der legalen Einfuhr ist unbedingt aufzubewahren.
25.05.2007 08:32 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
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Heimtiere Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Heimtiere aus allen Ländern

"Heimtiere" halten wir aus Interesse am Tier oder als Gefährten im Haushalt. Sie begleiten uns und sollen nicht verkauft werden. Aus Drittländern dürfen in keinem Fall mehr als 5 Tiere zu den "Heimtierbedingungen“ eingeführt werden.
Für Hunde, Katzen und Frettchen gelten eigene Einfuhrbedingungen.

Weitere mögliche Einschränkungen für die Einfuhr finden sich hier
Was sind "Heimtiere"?
"Heimtiere" sind Tiere der unten aufgeführten Arten, die aus Interesse am Tier oder als Gefährten im Haushalt gehalten werden. Sie begleiten ihre Eigentümer oder eine von diesen beauftragte Person.
"Heimtiere" sollen nicht verkauft oder an neue Eigentümer übergeben werden.

Aus Drittländern dürfen in keinem Fall mehr als 5 Tiere zu den "Heimtierbedingungen" eingeführt werden.

Liste der "Heimtiere"

    Hunde, Katzen, Frettchen: Für sie gelten spezielle Vorschriften!
    Vögel
    Hauskaninchen
    Nagetiere
    Amphibien
    Reptilien
    Zierfische, Zierkrebse und Ziermuscheln (ausschliesslich zu Zierzwecken in Aquarien oder geschlossenen Gartenteichen gehaltene Tiere“, ausgenommen sind Tiere der „Fauna gefährdenden Arten“, die im Anhang 3 der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei aufgeführt sind: deren Einfuhr ist verboten
    Wirbellose Tiere (ausser Bienen und Krustentiere)


Allgemeine Einfuhrbedingungen für "Heimtiere"

Link zu den Grundsätzen der Einfuhr

Spezielle Einfuhrbedingungen für "Heimtiere"
Für "Heimtiere" gemäss Definition sind weder seuchenpolizeilichen Bewilligungen noch Gesundheitszeugnisse notwendig. Ihre Einfuhr ist aus allen Ländern möglich. Bei Drittländern ist ihre Zahl auf 5 beschränkt.
Die Einfuhr ist nicht möglich, wenn vorübergehende Schutzmassnahmen gegen Seuchen gelten - wie z.B. für Vögel (siehe oben).

Bestimmungen bis zum 30.06.2007

Bis zum 30.06.2007 werden gewisse „Heimtiere" wie bisher grenztierärztlich untersucht , z.B. die meisten Vögel, und Hauskaninchen in Sendungen von mehr als 4 Tieren. Siehe:

Link

Bestimmungen ab 01.07.2007
Ab dem 1.7.2007 findet bei der Einfuhr von "Heimtieren" keine grenztierärztliche Untersuchung mehr statt.

Für Vögel gelten dann spezielle Bedingungen (siehe Kasten).

Weiterhin sind die Zollbestimmungen zu beachten und geschützte Tiere unterliegen nach wie vor der Artenschutzkontrolle. Siehe:

Link zum Text CITES
25.05.2007 09:00 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
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Tiere, die nicht als "Heimtiere" gelten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Tiere, die nicht als "Heimtiere" gelten

Für Tiere, die nicht der erwähnten Definition "Heimtiere" entsprechen, zum Beispiel weil sie verkauft werden sollen, gelten eigene Einfuhrbedingungen. Siehe:

Tier aus der EU

Tiere aus Drittländern
25.05.2007 09:02 Susanna ist offline Beiträge von Susanna suchen Nehmen Sie Susanna in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
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